Allgemein, Lifestyle

Wenn die Blätter bunt werden…

Zu guten Freunden sage ich immer: „Mein zur Hälfte arabisches Blut braucht Sommer! Braucht Sonne, braucht Hitze! Ich hasse den Winter! Ich hasse Kälte! Ich hasse Schnee; zumindest in der Großstadt!“ Dazu kommt, dass ich im Sommer 1986 in einem unglaublich heißen Juli geboren wurde. Meine Mama stöhnt immer noch, wenn sie an die letzten Wochen ihrer Schwangerschaft zurückdenkt. Ich bin mir sicher: im Herzen bin ich ein Sommerkind!!! Warum ich trotzdem etwas für den Herbst übrig habe? Ihr werdet es hier erfahren…
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Anfang/ Mitte September eines jeden Jahres kämpfe ich gegen akutes Fernweh. Die Sommerurlaube sind vorbei. Die 6 1/2 Wochen Sommerferien ebenso. Dieses Jahr kam noch ein Temperatursturz und gefühlter Dauerregen hinzu. Die Worte der Pool-Dame aus Miami Beach „Es ist toll hier, aber ich vermisse die Jahreszeiten“ klingen da wie ein schlechter Witz. Je mehr ich mich jedoch mit dem Herbst arrangiere, desto mehr muss ich der adretten Amerikanerin zustimmen. Jede Jahreszeit bringt so viel Schönes mit sich. Jede Jahreszeit hat seine ganz eigene Atmosphäre… Man muss es nur sehen!

Jetzt, Ende September, bin ich voll und ganz im Herbst angekommen!

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Allein die Mode betreffend wäre es unglaublich langweilig, das ganze Jahr über die gleichen Teile zu tragen. Nichts ist schöner als sich à la „shop your stash“ an den eigenen Schätzen in den Tiefen des Kleiderschranks zu erfreuen. „Ach, das habe ich ja auch noch!!!“ Genau das meine ich damit!

Dazu kommt, dass ich ein wenig verliebt bin in die Herbstgarderobe. Mäntel, kuschelige Pullover, große Schals und natürlich Boots, Boots, Boots 🙂 Wollte ich darauf verzichten? NEIN!!!

Auch die Farbpalette ändert sich. Waren meine Kleidungsstücke im Sommer noch vorrangig weiß, rosé und blau, greife ich momentan ganz automatisch viel lieber zu Naturfarben. Gelbtöne, Braun in allen Varianten und auch ein kräftiges Rot sind meine ‚Staples‘ der Saison.

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Kulinarisch hat der Herbst so einiges zu bieten. Ich kann allen nur empfehlen: durchlauft das Jahr mit dem Saisonkalender! Kauft euer Obst und Gemüse mit Bedacht. Es lohnt sich! Ich meine, wer kauft Erdbeeren im Oktober? Niemand! Da schmecken sie ja nicht so aromatisch. Genau so ist das mit allen Obst- und Gemüsesorten. Wenn ihr tatsächlich den heimischen Anbau und nicht die Importware auf den Teller bringen wollt, habt ihr im September, Oktober und November wunderbare Zutaten für leckere Suppen, Eintöpfe, Blechkuchen oder selbstgemachtes Müsli zur Verfügung.

Kohl (ich LIEBE Spitzkohl!), Rosenkohl, Kürbis, Endiviensalat, Lauch, Äpfel, Birnen, Quitten, Zwetschgen… Um nur einige Sorten zu erwähnen.

Zu guter Letzt ist der Herbst für mich die Jahreszeit, in der ich mich am meisten mit mir selbst auseinandersetze. Die Tage werden kürzer, man verbringt wieder mehr Zeit in den eigenen vier Wänden. Trinkt drei Liter Tee, zündet Duftkerzen an und beginnt nachzudenken… Bin ich zufrieden? Mit mir? Mit meinem Job? Meinem Alltag? Mit meinen Zielen? Ich finde es wichtig, dass man sich solche Fragen stellt. Hört in euch hinein. Verändert Dinge. Verändert Gewohnheiten. Probiert Neues aus. Es hört sich klischeemäßig an, aber das Leben ist zu kurz, um unzufrieden zu sein.

Mir persönlich hilft es, im stressigen Alltag einen Spaziergang in die Natur einzubauen. Dabei kann ich meine Gedanken ordnen, neue Ideen spinnen oder mit Altem abschließen. In Stuttgart muss man zwar immer irgendwie aus dem Kessel herausklettern, aberSina-im-Herbst_2017-09-19_web-13 dann ist man relativ schnell in wunderbarer Natur. Ich glaube in jeder Großstadt hat man die Möglichkeit, den Verkehr, den Feinstaub, die Menschenmassen für kurze Zeit einfach mal links liegen zu lassen.

Ich bewundere die Natur. Ich bewundere die Bäume. Wie sich die einst satten, grünen Blätter zu wundervoll roten oder orangenen Kunstwerken verwandeln. Ein Schauspiel der Farben! Nur für mich! Wenn man Glück hat, zeigt sich an einem Herbsttag sogar die Sonne und schenkt einem einen ihrer wärmenden Strahlen. Verschwindet sie irgendwann, werde ich zum Eiszapfen. Dann lautet das Motto: So schnell wie möglich zurück in die warme Wohnung.

Ich liebe dieses Gefühl… mit roter Nase, etwas durchgefroren aber dennoch erholt nach Hause zu kommen. Ja! Ich muss es zugeben: Ein Leben ohne den Herbst wäre nicht so schön wie das Leben mit ihm! Was verbindet ihr mit dem Herbst? Mögt ihr ihn? Oder könntet ihr auch ohne? Ich freue mich auf euer Feedback!

Herzlichst,

Sina.zaubert

Fotos von: Mirjam Schneider

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Ps. Für die Fashionliebhaber hier alle Links, die ich finden konnte…

Timberland Boots leider nicht genau meine Farbe… habe sie einfach nicht gefunden!

Whistles Jeans aktuell sogar im Sale!

Der Pullover ist älter und von der ‚Kauf dich glücklich‘ Eigenmarke, ähnlich hier

Zara Mantel

Brandy Melville Haarband – leider online nicht verfügbar.

Die gelbe Tasche habe ich im Sommer bei Cop.Copine in Straßburg gekauft. Falls ihr in Frankreich seid, schaut dort vorbei. Ist ein ganz tolles Label!

Allgemein, Fashion, Lifestyle, Mode

Denim & Denim

Hallo meine Lieben,

endlich ein neuer Fashionblogpost! Ich bleibe meinem Lieblingsthema treu: DENIM! Dass sich der Jeansrock diesen Sommer in meinen Kleiderschrank zurückgekämpft hat, wisst ihr ja bereits. Heute möchte ich euch eine tolle Endsommer-/ Frühherbstvariante zeigen… Denim & Denim ❤

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Schon seit einigen Jahren ist der Denim & Denim Trend in den Modemagazinen und auf Werbeplakaten zu sehen. Oft wird sogar die Jeanshose mit dem Jeanshemd kombiniert und man ist somit wirklich komplett in Jeans gekleidet. Ich persönlich präferiere die Variante aus Jeanshose und Jeansjacke. So kann das Oberteil den Look farblich etwas aufbrechen.

Bei meinem Outfit trage ich meine neue HEIßGELIEBTE Jeansjacke aus Lissabon. Ist sie nicht TRAUMHAFT? Ich bin 2unglaublich verliebt in sie! Die Jeanswaschung ist relativ schlicht in einem klassischen dunkleren Blau. Dazu ein minimaler Used-Look mit Schlitzen und Kratzern. Das Highlight der Jacke sind die Löcher und die Schnürung mit einem schwarzen Satinband an beiden Ärmeln. Ich finde das macht die Jacke gleich zu etwas ganz Besonderem! Meiner Meinung nach etwas schicker, aber trotzdem suuuper cool und stylisch. Habe ich schon erwähnt, dass ich verliebt bin?

Die für euch eher traurige Sache dabei ist, dass ich sie, wie gesagt, in Lissabon gekauft habe. Sie ist von der Marke „SHOWU“, die hoffentlich bald eine Homepage haben werden. Ihr könnt euch hier auf dem Laufenden halten… SHOWU. Ein paar wenige Teile der Marke (jedoch leider nicht die Jacke) findet ihr hier… asos marketplace. Die letzte Variante: fliegt nach Lissabon und geht dort in die LX factory! Es lohnt sich!

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Kombiniert habe ich mein LOVE-Teil mit meiner Levis Jeans. Ich mag die Löcher an den Knien und den Look, wenn sie unten hochgekrempelt ist. Das Modell ist das 501er S (S für Skinny) und ich trage die Größe W28 L28. Jaaa, ich bin nur 1,65cm groß und feiere es unglaublich, wenn ich Hosen in L28 finde 🙂

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Schuhtechnisch bleit es unspektakulär… wer meine Instagram Seite abonniert hat, kennt sie bereits: meine weißen Espandrilles von Selected femme. Super bequem, super unkompliziert, Echtleder, bezahlbar! Ähnliche hier oder hier oder hier.

 

 

Zuletzt noch ein paar Kleiningkeiten. Mein wunderbares Katzenhaarband habe ich von meinem Schatzi geschenkt bekommen. Es ist von Hugo Boss und er hat mich damit nach meinem Lissabon Urlaub überrascht. Natürlich trage ich es STÄNDIG!

Die Tasche habe ich vor mehreren Jahren bei TK Maxx gekauft. Wenn ihr Ledertaschen zu einem erschwinglichen Preis erwerben wollt, schaut dort immer mal wieder vorbei. Meine ist von Jean-Louis Scherrer und hat damals glaube ich um die 80 oder 90€ gekostet.

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Was haltet ihr von meinem Outfit? Welches ist euer Lieblingsteil? Lasst es mich wissen und schreibt in die Kommentare 😉

Es grüßt euch HERZLICHST,

Sina.zaubert

Die wundervollen Fotos sind von meiner liebsten Freundin Razi! DANKE DIR ❤

Allgemein, Food, Lifestyle, Reisen, Travel

Häuser, Hügel, Lichter!

Was ich mit meinem heutigen Blogpost erreichen möchte? Ich möchte euch meine ganz persönliche Wahrnehmung von Lissabon zeigen. Lissabon, die Stadt der wunderschönen Häuser, der sieben Hügel und der einzigartigen Lichter…

Dieser Blogpost enthält natürlich auch den ein oder anderen Restaurant-, Shopping- oder Sightseeingtipp. Aber im Endeffekt geht es um viel mehr: es geht um das große Ganze!

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Leute, Leute! Was war ich aufgeregt. Das erste Mal in meinem Leben bin ich nur mit Handgepäck verreist! Okay, ich bin ehrlich: wir hatten zu dritt ein Gepäckstück. Aber das war für die Shoppingausbeute bestimmt und somit musste ich -zumindest auf der Hinreise- mit meinem roten, neuen Minikoffer auskommen…

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…und ich habe es geschafft 🙂

Die wichtigsten Tipps: Kleider rollen (siehe Bild rechts), Kosmetika abfüllen und kleine Proben einpacken, mit Reisepartnern absprechen und z.B. Fön, Glätteisen usw. aufteilen.

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Geflogen sind wir mit Eurowings von Stuttgart nach Lissabon. Flugzeit 2 1/2h, Preis stolze 310€. Ich empfehle den Flug so früh wie möglich zu buchen.

Vom Flughafen kommt ihr ganz bequem mit der Metro in die Innenstadt. Dadurch, dass es nur wenige Metrolinien gibt, ist das super einfach zum Abchecken 😉 Pro Person und Fahrt kostet der Spaß gerade mal 1,45€!

So, jetzt aber zur wunderschönen Stadt!

 

Ich bin verliebt in Lissabons Häuser…

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Egal in welchem Stadtteil ihr wohnt oder durch welchen ihr gerade lauft, nehmt euch auf jeden Fall die Zeit und bewundert die unglaublich schönen Häuserfassaden. Meines Wissens nach handelt es sich dabei um die sogenannten „Azulejos“ (aus dem arabischen „al zuléija“ was „polierter Stein“ heißt). Ich weiß nicht, ob ich einen besonderen Tick habe, aber diese bunt bemalten Fließen machen für mich das Flair der Stadt aus. Vor allem die blau- weißen Varianten, die es sehr, sehr oft gibt, erzeugen in meinem Kopf sofort die Assoziation: Süden, Sommer, Sonne, Meer! Als kleiner Tipp: besonders schöne Fassaden gibt es meiner Meinung nach im oberen Teil von Alfama. Generell empfehle ich einen Ausflug durch die schmalen Gassen des ehemaligen Stadtzentrums.

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Typisch waren auch die vielen Wäscheleinen, die vor den Fenstern der Häuser gespannt waren. Gefühlt Jeder trocknet seine Wäsche hier. Bei dem traumhaften Wetter, das die Portugiesen haben, ist das auch kein Wunder.

Für mich sind genau das die kleinen Schönheiten der Stadt, die man bewusst wahrnehmen und genießen sollte. Setzt euch auf eine Bank und bewundert die bunten Häuser, den blauen Himmel und die im Wind wehende Wäsche.

 

Ich in verliebt in Lissabons Hügel…

Jeder, der mich kennt, weiß um meine ungeheuere Motivation und Energie bei der Stadterkundung. Ich weiß selbst nicht woher ich das habe, aber ich kann Stunden über Stunden durch eine Stadt laufen, um (wenn möglich) jeden Winkel zu erkunden. Pausen? Sind okay, werden aber oft überbewertet. Lissabon hat jedoch eine ganz eigene Strategie, mir die ein odere andere Pause abzuringen: Hügel! Man spricht von den sieben Hügeln Lissabons und die habe ich auch gespürt. Sehr steile Berge und Treppen überall! Verlangt ein wenig Kondition und vor allem gutes Schuhwerk (Vorsicht: Schuhe mit wenig Profil/ glatter Sohle sind absolut unangebracht. Habe mehrere Leute auf den relativ glatten Fließen ausrutschen sehen!). Belohnt wird man immer wieder durch tolle Aussichten auf die Stadt und das Meer im Hintergrund. Meiner Meinung nach eine traumhafte Kombination…

Hügel2   Hügel1

 

Ich bin verliebt in Lissabons Lichter…

Schon im Vorfeld habe ich in meiner Reiselektüre von den „besonderen“ Lichtern der Stadt gelesen. Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für euch. Die gute: JA, es gibt sie! Die schlechte: NEIN, man kann sie nicht wirklich beschreiben und auch Sonnenuntergang_Blick_über_Lissabon

nur ganz schlecht auf Fotos festhalten. Wenn ihr in Lissabon seid, lauft doch am späten Nachmittag durch die Gassen und macht zum Sonnenuntergang an einer der vielen Aussichtsplattformen Rast. Ich kann euch den „miradouro santa catarina“ empfehlen. Man hat einen tollen Blick über die Stadt und die Ponte 25 de Abril (Mini-Golden-Gate-Bridge). Dazu gibt es im Sommer wahrscheinlich fast jeden Abend wunderschöne, authentische Live Musik und leckere, preiswerte Drinks.

Auch eine Fahrt mit der Tram ist auf jeden Fall ein Erlebnis wert. Jede Fahrt (egal wohin, Gültigkeit 1h) kostet 1,45€. Alternativ könnt ihr ein Tagesticket lösen und ab der ersten Entwertung 24h lang für 6,15€ durch die Stadt fahren. Habt auf jeden Fall Geduld und wartet am frühen Abend auf eine Tram, die nicht überfüllt ist und an euch vorbei fährt. Vielleicht sogar eine ganz planlose Fahrt durch die Straßen Lissabons? Ich bin mir sicher, ihr werdet die Lichter der Stadt zu Gesicht bekommen…

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Ich bin verliebt in Lissabons Köstlichkeiten…

Machen wirs kurz: Fisch und Sangria! Wenn es ein Getränk gibt, das ich mal überhaupt nicht auf dem Schirm hatte, dann ist das Sangria. Ich bin überzeugte Rotwein-Genießerin. Je trockener und schwerer, desto besser! Trotzdem: probiert den Sangria in Lissabon. Sangria ist „Nationalgetränk“ und wird in jedem Café, Bar, Bistro und Restaurant ausgeschenkt. Das für mich Essentielle daran ist, dass es sich dabei um keine so süße Brühe wie in Deutschland handelt. Die Lissabon-Variante ist -wenn überhaupt- halb so süß und super erfrischend mit viel frischen Früchten, Kräutern und Eiswürfeln.

Meine Essensempfehlung sind die pataniscas de bacalhau. Kleine frittierte Fisch-Häppchen mit Kräutern und Gewürzen. ABSOLUT SUPERYUMMY! Generell empfehle ich Bacalhau (Stockfisch/ Kabeljau der besonderen Art) in allen Varianten. Wer auf Süßes steht, sollte unbedingt pastéis de nata bzw. pastéis de belem probieren. Kleine Blätterteigtörtchen mit Puddigfüllung und einmalig auf der Welt.

 Sangria  Bacalhau   Sangria

 

Ich bin verliebt in die Strände rund um Lissabon…

Wir haben uns für einen Tag einen Mietwagen gemietet und es hat sich definitiv gelohnt. Natürlich sind die Strände im August nicht ganz so leer, wie die Bilder auf Google es einen glauben lassen. Dennoch hält sich der Massentourismus in Grenzen. Wenn ihr nach Setubal und dann in den Nationalpark westlich davon fahrt, kommt ihr an mehreren wunderschönen Stränden vorbei. Wir waren am Creiro Beach, der nicht direkt an der Straße liegt. Erholung PUR! Auch die Liegen sind mit 12€ (zwei Liegen + Schirm) bezahlbar. Mehr Ruhe und weniger Menschen findet ihr zwischen den Klippen (Bild rechts).

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Trotz 30 Grad und keiner Wolke war das Wasser eisig kalt. Zum kurzen Abkühlen oder einem Spaziergang am Strand entlang genau richtig. Akku laden ist hier das Motto!

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Wie ist nun meine persönliche Wahrnehmung von Lissabon? Es sind die kleinen Details, die sich zum großen Ganzen zusammensetzen. Mit allen Sinnen…

Ich sehe blau- weiße Fließen an den Häuserfassaden.

Ich rieche das Meer.

Ich höre Fado Gesang, der aus den Restaurants schallt.

Ich fühle die Sonne, wie sie durch die Gassen auf meine Haut scheint.

Ich schmecke den leicht süßen Sangria und köstlichen Fisch.

Ich genieße Lissabon!

Herzlichst,

eure Sina.zaubert

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Allgemein, Food, Lifestyle, Rezepte

Für meine Kinder, für deren Kinder…

Ein wunderschönen Samstag meine Lieben,

heute kommt ein ganz besonderer Herzenspost von mir. Dafür muss ich mich leider erst bei einigen Personen bedanken. Bevor es dann aber auch gleich losgeht…

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Ich bedanke mich bei den lieben Mädels, vor allem bei Leonie von considercologne für die Inspiration. Außerdem bedanke ich mich sehr, sehr, sehr bei meiner lieben Freundin Mine vom Blog gutemine. Dafür, dass sie mich begleitet hat und dafür, dass sie so viele tolle Fotos geschossen hat. DANKE LIEBE MINE!

Und natürlich bedanke ich mich am allermeisten bei meiner Oma. Einfach weil… sie die beste Oma der Welt ist!!!

So aber jetzt von vorne…

Nachdem ich vor ein oder zwei Wochen dieses Video von considercologne angeschaut habe, war mir klar: Ich MUSS lernen, wie meine Oma ihre Dampfnudeln macht!

Als ich klein war, war ich sehr oft und unglaublich gerne bei meiner Oma. Und was durfte bei keinem Besuch fehlen? Dampfnudeln und Hefezopf 🙂 Ich weiß ganz genau, wie das gemeinsame Backen damals ablief. Meine Oma hat mit viel Liebe und mit einem „großen“ Teig das „große“ Gebäck zubereitet. Ich, die kleine Sina, bekam immer einen kleinen Klecks vom Hefeteig ab und damit durfte ich backen, was ich wollte. Leider entstand am Ende meist nur ein undefinierbarer, hässlicher Bollen. Der natürlich auch nicht in Ansätzen so gut geschmeckt hat wie Omas Leckereien. Aber es war einfach schön! Ich erinnere mich so gerne an diese Mittage zurück ❤

Der Höhepunkt eines jeden Besuchs war es natürlich, Omas warme Dampfnudeln ganz frisch zu vernaschen. Das ist er für mich heute, bestimmt 20 Jahre später, immer noch! Als Kind habe ich mich nie damit beschäftigt, wie meine Oma diese leckeren Teile eigentlich genau macht. Aber da ich unbedingt möchte, dass meine Kinder, deren Kinder… auch Omas Dampfnudeln essen können, muss ich jetzt bei meiner Oma in die Backschule… Mein erste Unterrichtsstunde war GESTERN ❤

Falls ihr euch fragt, warum die Dampfnudeln von meiner Oma überhaupt so besonders sind? Ich werde es euch jetzt zeigen…

Vorbereitung und Zutaten:

So ein Hefeteig möchte mit viel Liebe und Ausdauer zubereitet werden. Natürlich gibts bei Oma nur die besten Zutaten: Dinkelmehl von der Mühle, Bio-Eier, brauener Zucker und und und.

Die Zutaten für die Dampfnudeln im Überblick:

  • 350g helles Dinkelmehl
  • 1 Ei
  • 100g Butter (Zimmertemperatur!)
  • 30 – 50g brauner Zucker
  • Abrieb einer halben Bio Zitrone
  • Vanillepulver oder Vanillezucker
  • 1/2 frische Hefe
  • ca. 100ml lauwarme Milch

Für dieses Rezept braucht ihr KEINE Küchenmaschine und KEIN Rührgerät. Zitat von meiner Oma an dieser Stelle: „Wenn ich meinen Hefeteig nicht mehr selbst kneten kann, dann knete ich gar keinen mehr!“ Also ihr lieben Backmäuse: Hände waschen und los gehts 🙂

Die Zubereitung:

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Wichtig beim Teig ist, dass ihr das Mehl ganz fein siebt. Dann den Abrieb der Zitrone, den Zucker und die Vanille dazu. Jetzt die frische Hefe darüber bröckeln und mit der lauwarmen Milch leicht verkneten. Im Anschluss die Butter und das Ei dazu.

Jetzt kommt der sportliche Teil. Der Teig muss bestimmt 10 Minuten geknetet werden. Hier bitte: mit Liebe und ohne Hektik! Ihr werdet merken, dass er irgendwann nicht mehr an euren Händen kleben bleibt und richtig geschmeidig wird. Dann seid ihr auf dem richtigen Weg! Nach dem Kneten den Teig mit etwas Mehl bestäuben, mit einem Geschirrhandtuch abdecken und… warten! Wenn der Teig auf das Doppelte gegangen ist, habt ihrs geschafft 🙂

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Nun gehts los mit dem Formen der Dampfnudeln. Hier ist es wirklich wichtig, dass ihr sehr kleine Kugeln formt. Bitte verabschiedet euch von den Mutantendampfnudeln, die ihr im Bäcker kaufen könnt. Unsere Dampfnudeln werden klein aber fein.

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Der für mich entscheidende Schritt für das Besondere der Dampfnudeln kommt jetzt. Die Dampfnudeln von meiner Oma werden nicht im Backofen zubereitet. Sie kommen in die Pfanne uuuhuuund sie haben unten eine SALZKRUSTE. Ihr müsst das ausprobieren. Sie schmecken einfach himmlisch!!!

Für diesen letzten Schritt braucht ihr:

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  • eine kleine beschichtete Pfanne mit Deckel!
  • etwas Butter
  • 1/2 Kaffeetasse Wasser
  • 1 TL Salz

Butter in eine warme Pfanne geben, Salz mit dem Wasser verrühren und ebenfalls in die Pfanne schütten. Wichtig: Die Pfanne muss auf sehr geringer Hitze eingestellt sein (Stufe 1 oder 2 von 9).

Dann die Dampfnudeln vorsichtig einsetzen und sofort den Deckel drauf. Diesen dürft ihr die ersten 15-20min auf gar keinen Fall aufmachen. Sonst sacken euch die Dampfnudeln zusammen und das wars dann 😦 Je nachdem wie groß eure Pfanne ist, müsst ihr eure Dampfnudeln in mehreren Runden ausbacken.

Nach ca. 20-25 Minuten sollten die Dampfnudeln fertig sein. Ihr könnt den Deckel dann kurz anheben und prüfen, ob die Dampfnudeln unten eine schön braune Kruste haben. Wenn ja, raus damit und so schnell wie möglich vernaschen !!!!

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Beste Dampfnudeln der Welt! ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Habt ihr Lust, die Dampfnudeln nachzumachen? Lasst es mich sehen, hören… Verlinkt mich gerne auf Instagram oder schreibt mir hier in die Kommentare.

Außerdem würde ich so gerne wissen, was das Geheimrezept eurer Oma ist. Hat sie es euch verraten?

Es grüßt euch,

eure Sina.zaubert

 

Allgemein, Fashion, Lifestyle, Mode

Da ist er wieder! Der Jeansrock feiert sein Comeback!

Was haben wir alle Denim Shorts getragen. Sommertag für Sommertag. In weiß, in schwarz, extrem ausgefranst, im destroyed look, high waisted, super kurz. In allen Varianten, die man sich nur vorstellen kann. Und jetzt? Jetzt kommt doch tatsächlich dieser Jeansrock zurück und möchte den Shorts den Rang ablaufen. Ein sehr hoch gestecktes Ziel. Naja, in meinen Kleiderschrank hat er es schonmal geschafft…

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Als ich 16 war, stand der Jeansrock gefühlt am Höhepunkt seiner Karriere. Jedes Mädchen wollte einen. Jedes Mädchen hatte einen. Doch kaum am Zenit angekommen, ging es steil bergab. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir damals wahrscheinlich geschworen, nie wieder einen Jeansrock zu tragen. Über andere Mädchen wurde hergezogen: „Die ist wohl in der Zeit stehengeblieben!“ oder „Voll 90er!“.

Jetzt, gute 15 Jahre später, feiert er sein kleines aber feines Comeback. Auf Zalando hat man plötzlich wieder über 350 Treffer, wenn man nach einem Jeansrock sucht. Und wider aller Schwüre habe auch ich mich dazu hinreißen lassen: der Jeansrock durfte wieder in meinen Kleiderschrank einziehen.

Damit ihr nicht in die „90er-Falle“ tappt, habe ich ein paar Styling Tipps und Kauf-Ratschläge für euch 🙂

Kauft auf jeden Fall einen Jeansrock, der high waisted oder zumindest mid waisted geschnitten ist. Farbentechnisch ist von ultra bleached bis dunkelblau alles erlaubt. Sehr stylisch finde ich im Moment auch einen ausgefransten Saum.

Da wir uns natürlich alle nicht sicher sind, wie lange uns der Jeansrock begleiten wird, empfehle ich eine Highstreetbrand. Ich selbst war tatsächlich bei H&M. Mein Motto lautet ja immer: Es gibt KEINEN Laden, in dem ich nicht mindestens ein tolles Teil finde. Und so war es auch hier. Mein Jeansrock ist einfach PERFEKT ❤

Kombiniert habe ich ihn mit meinem geliebten Zara Lyocell Top. Reingesteckt versteht sich. Um das Outfit etwas „upzudressen“ trage ich Mules mit einem kleinen Absatz. (Für mich ist der Absatz übrigens sehr hoch!) Wenn es frischer wird, kann man sich gut eine Blouson-Jacke überwerfen. Ich liebe auch den Look, wenn man die Jacke umbindet (siehe oben).

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Falls ihr euch für meine Teile interessiert, hier die Links:

H&M Jeans Rock (24,95€) aktuell erhältlich H&M Jeansrock

Zara Top (9,95€) aktuell erhältlich Zara Top

Armed Angels Jacke (159,90€ jetzt 99,90€) aktuell im SALE Armed Angels Jacke

Onygo Mules, ähnliche hier Mules schwarz oder Mules rose

Ray Ban „round metal“ Sonnenbrille (99,95€ jetzt ca. 82€) aktuell im SALE Ray Ban Sonnenbrille

 

Tragt ihr auch wieder Jeansröcke? Schreibt mir doch in die Kommentare, wie ihr das Comeback bewertet 🙂

Herzlichst sina.zaubert