Allgemein, Food, Lifestyle, Rezepte

Für meine Kinder, für deren Kinder…

Ein wunderschönen Samstag meine Lieben,

heute kommt ein ganz besonderer Herzenspost von mir. Dafür muss ich mich leider erst bei einigen Personen bedanken. Bevor es dann aber auch gleich losgeht…

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Ich bedanke mich bei den lieben Mädels, vor allem bei Leonie von considercologne für die Inspiration. Außerdem bedanke ich mich sehr, sehr, sehr bei meiner lieben Freundin Mine vom Blog gutemine. Dafür, dass sie mich begleitet hat und dafür, dass sie so viele tolle Fotos geschossen hat. DANKE LIEBE MINE!

Und natürlich bedanke ich mich am allermeisten bei meiner Oma. Einfach weil… sie die beste Oma der Welt ist!!!

So aber jetzt von vorne…

Nachdem ich vor ein oder zwei Wochen dieses Video von considercologne angeschaut habe, war mir klar: Ich MUSS lernen, wie meine Oma ihre Dampfnudeln macht!

Als ich klein war, war ich sehr oft und unglaublich gerne bei meiner Oma. Und was durfte bei keinem Besuch fehlen? Dampfnudeln und Hefezopf 🙂 Ich weiß ganz genau, wie das gemeinsame Backen damals ablief. Meine Oma hat mit viel Liebe und mit einem „großen“ Teig das „große“ Gebäck zubereitet. Ich, die kleine Sina, bekam immer einen kleinen Klecks vom Hefeteig ab und damit durfte ich backen, was ich wollte. Leider entstand am Ende meist nur ein undefinierbarer, hässlicher Bollen. Der natürlich auch nicht in Ansätzen so gut geschmeckt hat wie Omas Leckereien. Aber es war einfach schön! Ich erinnere mich so gerne an diese Mittage zurück ❤

Der Höhepunkt eines jeden Besuchs war es natürlich, Omas warme Dampfnudeln ganz frisch zu vernaschen. Das ist er für mich heute, bestimmt 20 Jahre später, immer noch! Als Kind habe ich mich nie damit beschäftigt, wie meine Oma diese leckeren Teile eigentlich genau macht. Aber da ich unbedingt möchte, dass meine Kinder, deren Kinder… auch Omas Dampfnudeln essen können, muss ich jetzt bei meiner Oma in die Backschule… Mein erste Unterrichtsstunde war GESTERN ❤

Falls ihr euch fragt, warum die Dampfnudeln von meiner Oma überhaupt so besonders sind? Ich werde es euch jetzt zeigen…

Vorbereitung und Zutaten:

So ein Hefeteig möchte mit viel Liebe und Ausdauer zubereitet werden. Natürlich gibts bei Oma nur die besten Zutaten: Dinkelmehl von der Mühle, Bio-Eier, brauener Zucker und und und.

Die Zutaten für die Dampfnudeln im Überblick:

  • 350g helles Dinkelmehl
  • 1 Ei
  • 100g Butter (Zimmertemperatur!)
  • 30 – 50g brauner Zucker
  • Abrieb einer halben Bio Zitrone
  • Vanillepulver oder Vanillezucker
  • 1/2 frische Hefe
  • ca. 100ml lauwarme Milch

Für dieses Rezept braucht ihr KEINE Küchenmaschine und KEIN Rührgerät. Zitat von meiner Oma an dieser Stelle: „Wenn ich meinen Hefeteig nicht mehr selbst kneten kann, dann knete ich gar keinen mehr!“ Also ihr lieben Backmäuse: Hände waschen und los gehts 🙂

Die Zubereitung:

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Wichtig beim Teig ist, dass ihr das Mehl ganz fein siebt. Dann den Abrieb der Zitrone, den Zucker und die Vanille dazu. Jetzt die frische Hefe darüber bröckeln und mit der lauwarmen Milch leicht verkneten. Im Anschluss die Butter und das Ei dazu.

Jetzt kommt der sportliche Teil. Der Teig muss bestimmt 10 Minuten geknetet werden. Hier bitte: mit Liebe und ohne Hektik! Ihr werdet merken, dass er irgendwann nicht mehr an euren Händen kleben bleibt und richtig geschmeidig wird. Dann seid ihr auf dem richtigen Weg! Nach dem Kneten den Teig mit etwas Mehl bestäuben, mit einem Geschirrhandtuch abdecken und… warten! Wenn der Teig auf das Doppelte gegangen ist, habt ihrs geschafft 🙂

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Nun gehts los mit dem Formen der Dampfnudeln. Hier ist es wirklich wichtig, dass ihr sehr kleine Kugeln formt. Bitte verabschiedet euch von den Mutantendampfnudeln, die ihr im Bäcker kaufen könnt. Unsere Dampfnudeln werden klein aber fein.

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Der für mich entscheidende Schritt für das Besondere der Dampfnudeln kommt jetzt. Die Dampfnudeln von meiner Oma werden nicht im Backofen zubereitet. Sie kommen in die Pfanne uuuhuuund sie haben unten eine SALZKRUSTE. Ihr müsst das ausprobieren. Sie schmecken einfach himmlisch!!!

Für diesen letzten Schritt braucht ihr:

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  • eine kleine beschichtete Pfanne mit Deckel!
  • etwas Butter
  • 1/2 Kaffeetasse Wasser
  • 1 TL Salz

Butter in eine warme Pfanne geben, Salz mit dem Wasser verrühren und ebenfalls in die Pfanne schütten. Wichtig: Die Pfanne muss auf sehr geringer Hitze eingestellt sein (Stufe 1 oder 2 von 9).

Dann die Dampfnudeln vorsichtig einsetzen und sofort den Deckel drauf. Diesen dürft ihr die ersten 15-20min auf gar keinen Fall aufmachen. Sonst sacken euch die Dampfnudeln zusammen und das wars dann 😦 Je nachdem wie groß eure Pfanne ist, müsst ihr eure Dampfnudeln in mehreren Runden ausbacken.

Nach ca. 20-25 Minuten sollten die Dampfnudeln fertig sein. Ihr könnt den Deckel dann kurz anheben und prüfen, ob die Dampfnudeln unten eine schön braune Kruste haben. Wenn ja, raus damit und so schnell wie möglich vernaschen !!!!

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Beste Dampfnudeln der Welt! ❤ ❤ ❤ ❤ ❤ ❤

Habt ihr Lust, die Dampfnudeln nachzumachen? Lasst es mich sehen, hören… Verlinkt mich gerne auf Instagram oder schreibt mir hier in die Kommentare.

Außerdem würde ich so gerne wissen, was das Geheimrezept eurer Oma ist. Hat sie es euch verraten?

Es grüßt euch,

eure Sina.zaubert

 

Allgemein, Fashion, Lifestyle, Mode

Da ist er wieder! Der Jeansrock feiert sein Comeback!

Was haben wir alle Denim Shorts getragen. Sommertag für Sommertag. In weiß, in schwarz, extrem ausgefranst, im destroyed look, high waisted, super kurz. In allen Varianten, die man sich nur vorstellen kann. Und jetzt? Jetzt kommt doch tatsächlich dieser Jeansrock zurück und möchte den Shorts den Rang ablaufen. Ein sehr hoch gestecktes Ziel. Naja, in meinen Kleiderschrank hat er es schonmal geschafft…

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Als ich 16 war, stand der Jeansrock gefühlt am Höhepunkt seiner Karriere. Jedes Mädchen wollte einen. Jedes Mädchen hatte einen. Doch kaum am Zenit angekommen, ging es steil bergab. Und wenn ich ehrlich bin, habe ich mir damals wahrscheinlich geschworen, nie wieder einen Jeansrock zu tragen. Über andere Mädchen wurde hergezogen: „Die ist wohl in der Zeit stehengeblieben!“ oder „Voll 90er!“.

Jetzt, gute 15 Jahre später, feiert er sein kleines aber feines Comeback. Auf Zalando hat man plötzlich wieder über 350 Treffer, wenn man nach einem Jeansrock sucht. Und wider aller Schwüre habe auch ich mich dazu hinreißen lassen: der Jeansrock durfte wieder in meinen Kleiderschrank einziehen.

Damit ihr nicht in die „90er-Falle“ tappt, habe ich ein paar Styling Tipps und Kauf-Ratschläge für euch 🙂

Kauft auf jeden Fall einen Jeansrock, der high waisted oder zumindest mid waisted geschnitten ist. Farbentechnisch ist von ultra bleached bis dunkelblau alles erlaubt. Sehr stylisch finde ich im Moment auch einen ausgefransten Saum.

Da wir uns natürlich alle nicht sicher sind, wie lange uns der Jeansrock begleiten wird, empfehle ich eine Highstreetbrand. Ich selbst war tatsächlich bei H&M. Mein Motto lautet ja immer: Es gibt KEINEN Laden, in dem ich nicht mindestens ein tolles Teil finde. Und so war es auch hier. Mein Jeansrock ist einfach PERFEKT ❤

Kombiniert habe ich ihn mit meinem geliebten Zara Lyocell Top. Reingesteckt versteht sich. Um das Outfit etwas „upzudressen“ trage ich Mules mit einem kleinen Absatz. (Für mich ist der Absatz übrigens sehr hoch!) Wenn es frischer wird, kann man sich gut eine Blouson-Jacke überwerfen. Ich liebe auch den Look, wenn man die Jacke umbindet (siehe oben).

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Falls ihr euch für meine Teile interessiert, hier die Links:

H&M Jeans Rock (24,95€) aktuell erhältlich H&M Jeansrock

Zara Top (9,95€) aktuell erhältlich Zara Top

Armed Angels Jacke (159,90€ jetzt 99,90€) aktuell im SALE Armed Angels Jacke

Onygo Mules, ähnliche hier Mules schwarz oder Mules rose

Ray Ban „round metal“ Sonnenbrille (99,95€ jetzt ca. 82€) aktuell im SALE Ray Ban Sonnenbrille

 

Tragt ihr auch wieder Jeansröcke? Schreibt mir doch in die Kommentare, wie ihr das Comeback bewertet 🙂

Herzlichst sina.zaubert

Allgemein, Fashion

Und worin genau fühlst du dich wohl?

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Trend, Stil, Vintage, Key-Pieces, Wardrobe Must-haves und und und. Jede von euch, die wie ich im Blogger-, Insta- und Youtubebusiness unterwegs ist, kennt diese Begriffe. Und wider aller Erwarten finde ich es überhaupt nicht schlimm, dass so viele normale Menschen (wie du und ich) ihre Tipps zum eigenen Stil, zum perfekten Kleiderschrank oder zu den aktuellen Trends zum Besten geben.

Für alle, die das nervig finden: LEST BITTE NICHT WEITER! 🙂

In der Fashionwelt wir man heutzutage förmlich erschlagen… von der Fülle an Werbung, an Metainformationen und unterschiedlichsten Meinungen. Die Kunst liegt darin, den erworbenen Input auf sich selbst zu projezieren und zu prüfen, ob er zu einem passt.

Ob ich das kann? Hm… ich würde mal sagen, dass sich dahinter der lange, lange Prozess verbirgt „den eigenen Stil zu finden“. Und ich befinde mich mittendrin. Mittlerweile habe ich zum Beispiel verstanden, dass mir der „sportliche Look“ a la Jeans und Sportmarkenpulli zwar an anderen gefällt, ich ihn an mir selbst aber total befremdlich finde. Was habe ich nach dieser Erkenntnis gemacht? Natürlich! Alle meine sportlichen Teile verschenkt. Alternativ: macht euch einen Karton für den Keller 🙂

Ich glaube, dass das der Weg sein muss, der einen irgendwann vor jeglichen Fehlkäufen bewahrt. Und ich habe seeeeehr sehr viele hinter mir. Irgendwann muss Schluss damit sein!

Macht euch doch einfach mal eine Liste mit Dingen, die ihr NICHT mögt. Oder die ihr im Kleiderschrank habt, aber selten bis nie tragt. Meine würde so beginnen…

  • keine sportlichen Pullover mit Markenlogo
  • keine eng geschnittenen Langarmblusen
  • keine Polyesteroberteile

Ein toller Trick ist auch der Kleiderbügel-Umdreh-Test. Drehe zu Beginn einer Saison (oder ab heute) alle Kleiderbügel in die falsche Richtig. Wenn du ein Teil herausnimmst und es trägst, drehe den Kleiderbügel wieder richtig herum. Ich bin mir sicher einige Bügel werden über Monate nicht gedreht. Auch hier lautet mein Motto: Verschenken! 🙂

Diese Woche zeige ich euch einen meiner aktuellen Lieblingslooks. Inspiriert wurde ich vom Blog http://www.theannaedit.com. Das Outfit geht meiner Meinung nach zu so vielen Anlässen! Wirkt nicht overdressed, aber dennoch stylisch. Ich bin ehrlich. Ich möchte stylisch sein!

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Weißes Top von Zara (9,95€) aktuell erhältlich Zara Top Zara Top

Dieses Top besteht aus 100% Lyocell und ist soooo weich. Außerdem bilde ich mir ein, dass der Stoff sogar eine leicht kühlende Funktion hat. Also genau das richtige Teil für einen heißen Sommertag.

„Axyl“ Jeans von BDG by Urban Outfitter (55€) aktuell erhältlich BDG Jeans

Dank der lieben TheAnnaEdit und MeganEllaby bin ich momentan total verliebt in Straight leg Jeans. Von dieser hier schwärmt TheAnnaEdit seit Wochen und ich musste sie demnach einfach kaufen. Fazit: Preis-Leistungsverhältnis TOP! Tragekomfort TOP! Optik TOP! Bei der Größe würde ich eher eine Größe runter gehen. Sie fällt eher größer aus. Ich habe sie trotzdem in W28L30 gekauft. Hätte bestimmt auch in eine 27 gepasst aber ich mag den bisschen lockeren Look hier sehr gerne.

Michael Kors Slipper von Nordstrom Rack altes Modell

Tipp: Falls ihr demnächst in den USA seid, nehmt euch die Zeit und geht in einen Nordstrom Rack. Ist so etwas wie ein Outlet des normalen Nordstroms und man kann unglaublich gute Schnäppchen machen. Ich habe letzten Sommer für diese tollen Slipper um die 70€ gezahlt.

Fransen-Velourledertasche von Maje (ca. 100€) aktuell im Sale in anderen Farben noch erhältlich Maje Tasche

Die Entdeckung im Juli 2017: MAJE! Es ist große Liebe! Leider sind die Teile für mich (also den Normalverdiener) sehr teuer. Es lohnt sich auf den Sale zu warten 😉 Die Tasche ist aus 100% Velourleder und hat die optimale Größe. Ich verstaue darin locker meinen Geldbeutel, Schlüssel, Handy, Lippenstift etc.

Kette —> war ein Geschenk 😉

 

So, ich glaube mehr habe ich im Moment nicht zu erzählen. Habe einen wunderschönen Tag und fühlt euch gut in eurer Kleidung!

xoxo Sina.zaubert